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Gleich nach Prambanan

Pünktlich um 10 vor 8 holt mich der Fahrer von ViaVia ab, dann steigen die Führerin und 2 Sarahs aus Italien dazu, mit denen sich kein Gespräch ergibt 1. Tempel ist Candi Sambisari aus dem 9. jahrhundert. Er wurde von einem Bauern beim Reisanbau entdeckt, in den 1960er Jahren freigelegt und bis 1987 rekonstruiert. Es handelt sich um einen Shiva (?)geweihten Tempel mit Linga und Yoni im Zentrum der Cella. An den Außenfronten, außer der Eingangsfront, jeweils in der Mitte eine Götterdarstellung: die Gattin Shivas, Ganesh (Sohn des Shiva, dem er den Kopf abschlug, weil Ganesh ihn nicht reinlassen wollte, als er nach 10jähriger Mediation wieder kam, dem er dann aber einen Elefantenkopf aufsetzte, um die trauernde Mutter zu beruhigen) und Shiva selbst mit langem spitzen Bart. Die Führerin erzählt noch viele weitere wilde Göttergeschichten, denen nicht leicht zu folgen ist. Ob unsere biblischen Geschichten für Fremde auch so absonderlich erscheinen? Auf dem Weg zum nächsten Tempel kommen wir an Tabakfeldern vorbei. Die Guide erzählt, dass Tabak nicht so aufwändig anzubauen ist wie Reis. Aber das Glück währt nicht lange, dann sind Böden und Pflanzen ausgelaugt. Anschließend werden Erdnüsse angebaut, die den Boden wieder anreichern, so dass dann Reis und daraufhin wieder Tabak angepflanzt werden können. Der Tabak wird z. B. für die in Indonesien produzierten Dunhill Zigaretten verwandt. Später fällt mir auf, wieviel Menschen hier Dunhill rauchen. der Candi Plaosan besteht aus 2 großen und zahlreichen kleinen Tempeln (letztere alle kaputt). Durch ein starkes Erdbeben sind die Tempel zusammengefallen und sind aus einer Steinwüste rekonstruiert worden wie Angkor und Prambanan). Plaosan ist ein Symbol der Versöhnung der hinduistischen und der buddhistischen Herrscherfamilienzweige, die ihre Kinder nach jahrzehntelangen Kriegen vermählt hatten. Ein Tempel ist dsher buddhistisch, der andere große hinduistisch. Beide sehen ziemlich gleich aus. Es gibt außerdem ein Mandala mit lauter Boddhisathvas (mit Schmuck) und einem Buddha (ohne Schmuck), die meisten inzwischen ohne Kopf. Vor beiden großen Tempeln wachen fette Tempelwächter. Ein Baum wächst über die Trümmer. Man arbeitet hier wie am Kölner Dom. Unsere Guidebeklagt, dass es nicht genug indonesische Fachleute gibt und die Europäer nachwievor den Ton angeben. Prambanan (9./10. Jh.) Eine nur teilweise ausgegrabene und restsurierte Tempelanĺage, die der hinduistischen Trinität Brahma, Vishnu und Shiva geweiht ist. Jeder Gott hat seinen Tempel. Dann noch 3 kkeinere für die Reittiere der Götter: Garuda, Nandie, der Stier und der Schwan. Nur Nandi steht noch in situ inseiner Cella. I sgesamt gabes über 200 Tempel. Den Hauptkomplex nennt man Loro Jonggrang. nachdem ich in der Hitze treppauf, treppab alle Prambanamtempel besichtigt habe, schleppe ich mich noch zum 2 km entfernten Tempel Sewu (2.größter buddhistischer Tempel) mit fetten Tempelwächtern. Ich gerade noch ein Foto machen, das hält hinter mir die Bimmelbahn, die mich zum Ausgang bringt und die es trotz Bimmelbahntempo schafft, einen angenehmen Luftzug zu produzieren. Eine Besichtigung des Sewu-Tempels hätte ich wegen des von der Tour vorgegebenen Zeitlimits von 2 Stunden sowieso nicht geschafft. ich werde bei den Greenhost Hotel abgesetzt. Mit Gepäck bringt mich ein Becak (Fahrradrikscha) für 5000 Rp zum Bamboo Bamboo Homestay 2 Straßen weiter. Hier werde ich den Rest meines Aufenthaltes in Yogya verbringen. Direkt vor meiner Zimmertür schwimmen Fische einem rechteckigen Becken.,

18.8.15 09:51

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